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19.03.2019, Stuttgart

„Ein Mini-Gastric-Bypass (MGB) ist eine sehr gute Option für adipöse Patienten, die viele Begleiterkrankungen mitbringen und eine Magenverkleinerung benötigen“, sagt Dr. Matthias C. Raggi, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie.

Erste Mini-Gastric-Bypass-OP am Adipositaszentrum Stuttgart

 „Ein Mini-Gastric-Bypass (MGB) ist eine sehr gute Option für adipöse Patienten, die viele Begleiterkrankungen mitbringen und eine Magenverkleinerung benötigen“, sagt Dr. Matthias C. Raggi, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie an der Sana Klinik Bethesda. Letzte Woche wurde der erste Patient am dort angesiedelten Adipositaszentrum Stuttgart mit dieser OP-Technik operiert.

Stuttgart, den 18.03.2019  Noch schmerzt die Wunde von Siegfried Zink etwas, dem in der neuen Technik operierten Patient an der Sana Klinik Bethesda Stuttgart. „Aber ich konnte schon am Tag der Operation wieder aufstehen“, sagt Zink und weiß gleichzeitig: „Bis ich mein Ziel erreicht habe, ist es noch ein langer Weg.“ Ziel einer jeden Magenverkleinerung ist neben einer Steigerung der Lebensqualität für die Patienten, die Verringerung der Begleiterkrankungen, wie z.B. Diabetes. „Mein Wunsch ist es, dass ich durch den Gewichtsverlust meine Diabeteserkrankung zurückgeht und ich kein Insulin mehr brauche“, sagt Zink.

Um die Resorptionsfähigkeit des Magens bei adipösen Patienten zu verringern, wird bei einer Operation die Größe des Magens verringert. Bei einem Mini-Gastric-Bypass (MGB) wird der Magen schlauchförmig verkleinert, quasi in Verlängerung der Speiseröhre – der Restmagen wird belassen. Anschließend wird der Magen mit dem Dünndarm verbunden, so dass eine Strecke von ca. 150-200 cm vom oberen Dünndarm ausgeschaltet wird. „Das Besondere bei der MGB-Operation im Gegensatz zum üblichen Roux-Y-Magenbypass ist, dass so nur eine Verbindung zwischen Magen und Dünndarm notwendig ist“, sagt Chefarzt Dr. Raggi. Er hat zusammen mit Dr. Eva Maria Niehues, Oberärztin in der Klinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie an der Sana Klinik Bethesda, den Eingriff durchgeführt. 

Ein Vorteil der Technik: Dass entgegen der klassischen Magenbypass-Operation nur eine Magen-Darmverbindung hergestellt werden muss, vereinfacht die Operation. „So verkürzt sich die Operationsdauer auf ca. 60 Minuten und die Komplikationsrate ist geringer“, sagt Dr. Matthias Raggi. Der Eingriff ist technisch vergleichsweise einfach und wird laparoskopisch (es sind nur kleine Schnitte nötig) durchgeführt. Große Vorteile bringt diese Operation deshalb auch bei Patienten mit einem BMI von über 50 kg/m² und Patienten mit erhöhtem Risiko aufgrund von verschiedenen Vor- und Begleiterkrankungen der Adipositas.

Aufgrund der genannten Vorteile ist auch die Aufenthaltsdauer in der Klinik kurz. Das weiß auch Siegfried Zink zu schätzen, der 3 Tage nach OP schon wieder die Klinik verlassen kann – ein wichtiger Schritt in ein leichteres Leben.

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