Medizinischer Schwerpunkt

Koloproktologie - (K)ein Tabuthema

Am Zentrum für Koloproktologie behandeln wir Ihre Beschwerden im Dick- und Enddarmbereich. Egal ob bei Tumoren aller Art, entzündlichen Erkrankungen im Darm oder am After oder Problemen mit dem Stuhlgang – bei uns sind Sie in erfahrenen Händen. Denn neben dem bekannten Hämorrhoidalleiden gibt es im Darm- und Analbereich zahlreiche, zum Teil auch schwerwiegende Erkrankungen, welche unbedingt abgeklärt werden sollten. Dazu gehören Abszesse, Analfissuren oder Analfisteln. Eine langdauernde Selbstbehandlung ist daher nicht zu empfehlen! Auch gut- und bösartige Geschwulste werden operativ behandelt, während Entzündungen der Darmwand in der Regel medikamentös therapiert werden können.

Für eine erfolgreiche Therapie setzen wir auf ein ausführliches Arzt-Patient-Gespräch und eine meist ambulant durchführbare proktologische Diagnostik. Die Grunddiagnostik erfolgt in Form einer vorsichtigen körperlichen Untersuchung und – wenn möglich einer Enddarm- und Analkanalspiegelung (Rektoskopie/Proktoskopie). Aber keine Angst – dies kann ohne Narkose erfolgen und erfordert meist auch keine spezielle Vorbereitung. Die flexiblen, lichtstarken Endoskopen geben  die Möglichkeit,  dem Patient mittels einer Videokamera die Befunde zeigen zu können. Weiterführende diagnostische Maßnahmen (transanaler Ultraschall, CT/MRT oder Messung des Schließmuskeldruckes) werden natürlich mit Ihnen abgestimmt.

Operative Eingriffe werden möglichst schonend (analplastisch) und nach neuesten Methoden durchgeführt. Oft ist aber auch eine ambulante Behandlung möglich und ausreichend.

Häufige Erkrankungen und Ihre Symptome

Erkrankungen des Dick-und Mastdarms

  • Gut- und bösartige Geschwulste (Tumoren) sowie Entzündungen am Dickdarm (z.B. Polypen, Dickdarm und Mastdarmkarzinom, Divertikulitis, Darmvorfall etc.): Blut- und Schleimabgänge, Bauchschmerzen mit Fieber, Übelkeit und Veränderung der Stuhlbeschaffenheit oder Druckgefühl am Enddarm und After.
  • Darmentleerungsstörungen wie chronische Verstopfung oder Stuhlinkontinenz: Unterscheidung zwischen ernährungsbedingter oder krankheitsbedingter bzw. körperlicher Ursachen.

Proktologische Erkrankungen

  • Vergrößerte Hämorrhoiden („Hämorrhoidalleiden“): vergrößerte abdichtende Schwellkörper am After (allgemein als Hämorrhoiden bezeichnet) verursachen Beschwerden wie Blutungen, Nässen, Jucken und Brennen sowie ein Fremdköpergefühl.
  • Analfissur: ein akut entstandener oder über die Zeit chronischer Riss in der sehr empfindlichen Analhaut, der vor allem Schmerzen und Blutungen bei und nach dem Stuhlgang verursacht.
  • Analfistel: ein nicht natürlich entstandener Gang zwischen dem Analkanal und der äußeren Haut welcher meist zu Nässen und Juckreiz führt.
  • Abszess: Eiteransammlung mit starken Schmerzen und gelegentlich Fieber, welche einer raschen operativen Entlastung bedarf. Manchmal steckt eine Fistel dahinter.
  • Sinus pilonidalis (Haarnestgrübchen): Diese wird allgemein in den proktologischen Krankheitsbereich mit einbezogen, obwohl sich dies meist am Steiß als eingewachsene Haare mit oder ohne Entzündung zeigt.
Therapieverfahren

Viele Krankheiten sind ohne Operation behandelbar.
Sollte eine operative Therapie aber unumgänglich sein, so werden wir das Verfahren maßgeschneidert auf Ihr Krankheitsbild mit Ihnen zusammen festgelegen, da wir eine Vielzahl an Operationsverfahren für alle gängigen Krankheitsbilder anbieten. Bei Operationen am Darm wenden wir wann immer möglich die „Schlüsselloch“-Technik (minmalinvasiver Eingriff) an, also die Operation über kleinste Schnitte in der Bauchwand unter Kamera-optischer Kontrolle.

Zur Behandlung von Hämorrhoiden vermeiden wir wenn möglich offene Wunden am After z.B. durch Nahtverfahren (THD-Doppler-HAL-RAR) oder Op. nach Longo oder bei einem Pilonidalsinus z.B. eine limitierte Ausschneidung im Sinne eines pit-pickings oder EPSiT-Verfahrens.

Unsere Ziele

Hohe Patientenzufriedenheit durch ausführliche Arzt-Patienten-Gespräche und individuell angepasste Behnadlung !

Bei notwendigen Operationen:

  • kleine Schnitte
  • geringe Schmerzen
  • rasche Genesung
  • kurzer Krankenhausaufenthalt.

24-Stunden-Notfall-Hotline

Tel.: 0711 2156-444

Sprechen Sie uns an

Matthias Raggi, MBA
Dr. med. Matthias Raggi, MBA
  • Facharzt für Chirurgie
  • Facharzt für Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie
  • Spezielle Chirurgische Intensivmedizin
  • Notfallmedizin
  • Coloproctology (EBSQ)
  • Ernährungsmedizin
  • Ärztliches Qualitätsmanagement

Chefarztsekretariat
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